So trennen sich die Wege

Bisher bin ich in beiden Welten - also mastodon und twitter - mal mehr, mal weniger aktiv unterwegs. Dabei nutze ich einen Cross-Posting Service, der meine Toots (mastodon) oder Tweets (twitter) jeweils auf der anderen Seite veröffentlicht. Allerdings auch nur die Sachen, die ich selber einstelle, d.h. Interaktionen (Replies, Kommentare etc) wurden nicht 'rübergeschoben' auf die andere Seite.

Reicht mir dann jetzt mal damit. Brücke zu, Thema durch. Twitter werde ich in Zukunft nur noch als passives Medium nutzen und mir dazu eine private nitter.net-Instanz einrichten. Auf die werde ich dann halt nur zugreifen können, wenn ich zuhause bin. So what.

Warum? Reicht mir dann irgendwann mal mit 'big cash company', Privatsphäre, zentraler Service uswush. Wann wen warum welcher Bannstrahl trifft - bei Twitter machen das irgendwelche Algorithmen, die nicht einsehbar sind. Beschwerden dagegen? Mal funktioniert es, mal nicht. Gibt es in der Form bei mastodon nicht. Also - diese Algorithmen, die automatisch sperren. Andererseits hat man deutlich mehr Möglichkeiten bei mastodon, um ungewolltes für sich selber rauszufiltern.
Wo wir schon bei Algorithmen sind: Bei mastodon sind die Timelines (ja, Mehrzahl: die eigene, die lokale der Instanz auf der man seinen Account hat - und die globale) chronologisch, nicht nach von Twitters Gnaden zusammengesetzt.

Finaler Grund diesen Schritt zu gehen - diese komischen sich selbst nach 24 Stunden zerstörenden Tweets. Sehe ich sehr kritisch, wenn es da z.B. um Nachweisbarkeit irgendwelcher Aufrufe aus der dunkelbraunen Ecke geht. Wenn man die nicht mitbekommt und per Screenshot sichert - danke, aber war da was?

Werde ich was vermissen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. (Fast) alles, was twitter kann, kann auch mastodon. Das eine oder andere ist vielleicht etwas anders - aber es funktioniert.